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01.01.11 Silvesterbilanz der Feuerwehr

Insgesamt 16 Mal musste die Feuerwehr Bochum an Silvester zu Bränden ausrücken, dabei blieb es jedoch bei Routineeinsätzen ohne Verletzte. Die Fahrzeuge des Rettungsdienstes waren im gleichen Zeitraum allerdings gleich 90 Mal im Einsatz.

Bei den Bränden handelte es sich bei den meisten Fällen um brennende Mülltonnen oder brennenden Unrat auf der Straße. An der Hattingerstraße im Ehrenfeld und an der Alleestraße brannten rund um den Jahreswechsel Mobiliar auf Balkonen. Beide Feuer konnten schnell gelöscht werden. Um 3:15 Uhr musste der Löschzug der Feuerwache Wattenscheid zur Berliner Straße ausrücken. Dort brannte eine Garage. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde das angrenzende Wohnhaus vorsichtshalber geräumt. Nach wenigen Minuten war der Brand unter Kontrolle und nach 45 Minuten war der Feuerwehreinsatz beendet.

Bei den Brandeinsätzen wurde die Berufsfeuerwehr auch durch mehrere Löscheinheiten der Freiwilligen Feuerwehr unterstützt.

Deutlich häufiger als die Löschfahrzeuge waren die Rettungswagen und Notarztfahrzeuge im Einsatz. 94 Mal mussten sie zu medizinischen Notfällen ausrücken. Kurz nach dem Jahreswechsel waren vor allem Verletzungen durch Feuerwerkskörper die Ursache für die Einsätze, während überhöhter Alkoholkonsum sowie Verletzungen nach Schlägereien in den späteren Nachtstunden die Gründe für das Ausrücken der Rettungswagen waren. Einsatzschwerpunkt war mit über 30 Einsätzen die Bochumer Innenstadt.

01.02.11 Blitzeis – LKW verunfallt auf dem Nordhausenring

Mit dem Schrecken kam ein LKW-Fahrer auf dem Nordhausenring, Fahrtrichtung Harpen, zwischen der Königsallee und der Universitätsstraße davon.

Auf spiegelglatter Fahrbahn verunfallte er mit seinem unbeladenen Sattelzug und kam erst neben der Fahrbahn im Straßengraben zum Stehen. Dabei wurde er leicht verletzt und konnte aber selbständig sein Führerhaus verlassen. Der eintreffende Rettungsdienst untersuchte den Mann und transportierte ihn anschließend mit leichten Verletzungen in eine Klinik.

Die Bergung des Fahrzeugs wurde von einer Spezialfirma durchgeführt. Für den Fall eines möglichen Brandausbruchs während der Bergung sicherte die Feuerwehr diese Arbeiten mit der vorbeugenden Vornahme eines Strahlrohrs.

Am Einsatz waren neben Fahrzeugen der Feuer- und Rettungswache II auch Einheiten der speziellen Hilfeleistungsgruppe der Hauptfeuer- und Rettungswache beteiligt. Gegen Mitternacht konnten die Einsatzkräfte nach erfolgreicher Bergung wieder ihre Standorte anfahren.

01.04.11 Gebäudebrand in Querenburg

Um 20:13 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Brand in einem leerstehenden Haus, Asbeck Nr.25, gerufen. Bei Eintreffen der ersten Kräfte stand das eineinhalb geschossige Wohngebäude bereits im Vollbrand. Die Brandbekämpfung wurde aufgrund der bestehenden Einsturzgefahr im Außenangriff durchgeführt. Durch massiven Wassereinsatz wurde der Brand schnell unter Kontrolle gebracht. Anschließend noch bestehende Brandnester wurden mit Hilfe einer Wärmebildkamera gefunden und abgelöscht.

Um 22:51 Uhr war der Feuerwehreinsatz beendet. Insgesamt waren 30 Einsatzkräfte der Hauptfeuerwache sowie der Löscheinheit Querenburg im Einsatz.

Die Brandursache wird von der Polizei ermittelt.

01.03.11 Bombenfund in Weitmar

Nachdem am Montag, den 28.02.2011 an der Prinz-Regent-Straße bei Straßenbauarbeiten eine britische 5 Zentner Bombe gefunden wurde, ist diese am heutigen Vormittag durch den Kampfmittelräumdienst der Bezirksregierung Arnsberg entschärft worden.

Vorsichtshalber mussten für die Entschärfung ca. 600 Bewohner in einem Radius von 250 Metern um die Bombe ihre Wohnungen und Häuser verlassen. Ab 8:30 Uhr wurde mit der Evakuierung begonnen. Diese konnte nach rund 90 Minuten ohne besondere Vorkommnisse abgeschlossen werden. 17 Personen aus einer Altenwohnanlage wurden mit einem Bus der Bogestra zum DRK-Altenwohnheim „An der Holtbrügge“ gefahren, weitere 28 Personen aus dem Evakuierungsbereich wurden mit einem zweiten Bus zur Rettungswache des ASB (Arbeiter-Samariter-Bund) an der Wohlfahrtstraße transportiert und dort für die Zeit der Entschärfung betreut.

Um 10:25 Uhr wurde mit der Entschärfung begonnen. Diese war nach 30 Minuten um 10:56 Uhr abgeschlossen. Anschließend konnten alle Personen in ihre Wohnungen zurückkehren.

Insgesamt waren 45 Einsatzkräfte der Feuerwehr, 17 des Deutschen Roten Kreuzes sowie ein Fahrzeug der Firma Sani Car und Einsatzkräfte der Polizei vor Ort.

01.04.11 Kellerbrand in Weitmar - eine verletzte Person

Bei einem Kellerbrand am Freitagnachmittag in Weitmar wurde ein älterer Mann durch Brandrauch verletzt.

Um 16:57 Uhr alarmierte eine Anwohnerin des dreigeschossigen Wohnhauses an der Weitmarer Straße die Feuerwehr und meldete eine starke Rauchentwicklung im Treppenraum. Nur vier Minuten später trafen die ersten Rettungskräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst am Einsatzort ein. Sie fanden folgende Lage vor: Aus dem Keller des Hauses drang dichter Bradrauch, durch den auch der Treppenraum verraucht war. Mehreren Bewohnern war dadurch die Flucht ins Freie versperrt. Ein älterer Mann hatte sich aus dem brennenden Keller selbstständig in Sicherheit gebracht. Er wurde vom Notarzt untersucht und mit einer leichten Rauchvergiftung in ein Krankenhaus transportiert. Die übrigen Bewohner konnten alle in ihren Wohnungen verbleiben, da diese nicht verraucht waren. Sie wurden durch Einsatzkräfte der Feuerwehr betreut.

Zur Brandbekämpfung ging ein Trupp geschützt durch Atemschutzgeräte in den Keller vor. Schnell war der Brandort gefunden und mit einem Strahlrohr abgelöscht. In einem Kellerraum hatten Holz- und Kunststoffgegenstände gebrannt. Parallel zu den Löscharbeiten wurde mit einem Hochleistungslüfter der Treppenraum vom Brandrauch befreit.

Um 18:06 Uhr war der Feuerwehreinsatz beendet. Insgesamt waren 25 Einsatzkräfte vor Ort

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