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13.02.08 FF Bochum hat neuen Sprecher gewählt

Brandinspektor Karl Appelhoff als Sprecher und Interessenvertreter aller Löschzüge gewählt.Quartiere, Fahrzeuge und Ausstattungen sind nur drei der Themenschwerpunkte

Die Feuerwehr trägt blaue Dienstkleidung und fährt rote Autos. Soweit das äußere Bild. Aber im Gegensatz zu den Berufskollegen, die als städtische Beschäftigte von ihrem Personalrat vertreten werden, gibt es für die freiwilligen Wehrleute andere innere Strukturen. Für sie schreibt das "Feuerschutz- und Hilfeleistungsgesetz" (FSHG) vor, dass die Löschzüge einen Sprecher wählen.

Das haben die Zug- und Gruppenführer der 15 Löschzüge in der Gesamtstadt (davon fünf aus WAT) jetzt erfüllt und Karl Appelhoff zu ihrem "Personalrat" gewählt. Der 46-Jährige gehört dem Löschzug Günnigfeld seit 25 Jahren an und ist seit acht Jahren dessen "Chef". Der Brandinspektor untersteht in der Amtshierarchie dem Leiter der Bochumer Wehr, Dr. Dirk Hagebölling.

Appelhoff, auf die Dauer von sechs Jahren als Nachfolger von Werner Heinemann gewählt, war einziger Kandidat für diesen Posten. Er vertritt 422 Freiwillige, dazu die 75 Mitglieder dreier Jugendwehren. "Meine Aufgabe besteht darin, Vorschläge beispielsweise zur Verbesserung von Quartieren, des Fahrzeugparks und der Ausstattung an die Amtsleitung heranzutragen. Mit ihr suche ich die konstruktive Zusammenarbeit." Solche Gespräche sollen in kurzen Zeitintervallen erfolgen, wobei sich Appelhoff allerdings darüber klar ist, "dass im Schnellangriff wenig zu leisten ist." Obwohl er erst noch alle Löschzüge abklappern will und den Bestand aufnehmen muss, sieht er allein in der Alten Freiheit schon jetzt viel Handlungsbedarf. "Die Eppendorfer können ihren Stützpunkt wegen drohender Einsturzgefahr nicht mehr durch den Hintereingang betreten, für sie und die Hön-troper muss ein Standort des neuen Gerätehauses gefunden werden. Außerdem haben wir nur Einsatzfahrzeuge, die älter als zwanzig Jahre sind." Ebenfalls am Herzen liegt ihm die Aktivierung der Nachwuchsförderung. Wobei "seine" Jugendwehr in Günnigfeld mit 27 Jugendlichen zu den mannschaftsstärksten in der Gesamtstadt gehört.

Der Brandinspektor kennt das umfangreiche Aufgabengebiet der Freiwilligen aus dem "ff": 35 Einsätze hat er im vergangenen Jahr geleistet.

© WAZ Wattenscheid, Rolf Schulte

BI Karl Appelhoff im Einsatz bei einer Großübung im vergangenen Jahr.

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