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Veröffentlicht am Donnerstag, 04. Oktober 2007 06:21
In der vergangenen Nacht, gegen 00.20 Uhr,
bemerkte ein Zeuge, dass aus dem Dachstuhl eines an der Hattinger
Straße 774 gelegenen Wohn- und Geschäftshauses dichter Rauch drang.
Nachdem alarmierte Rettungskräfte am Einsatzort eingetroffen waren,
wurden die Bewohner des Gebäudes sowie die des angrenzenden
Wohnhauses evakuiert. Einer der Hausbewohner versuchte vergeblich,
die Flammen zu löschen. Hierbei erlitt der 54-Jährige
Brandverletzungen, die in einem Krankenhaus behandelt werden mussten.
Das Dach sowie die obere Etage des Hauses wurden durch das Feuer und
durch das Löschwasser fast völlig zerstört. Der Sachschaden dürfte
mehrere hunderttausend Euro betragen.
Gegen 02:20 Uhr, nachdem der Brand weitestgehend gelöscht war,
konnten die evakuierten Bewohner des Nachbarhauses in ihre Wohnungen
zurückkehren.
Für die Dauer der Lösch- und Aufräumarbeiten musste die Hattinger
Straße bis 05.00 Uhr für den Fahrzeug- und Fußgängerverkehr gesperrt
werden.
Die Ermittlungen zur Brandursache, die durch Beamte des
Kriminalkommissariates 11 geführt werden, dauern an.
Bedingt durch die Löscharbeiten und damit einhergehenden Schwankungen
des Wasserdruckes platzten in einer in unmittelbarerer Nähe liegenden
Schule (Hattinger Straße 764) einige Wasserrohre. Bedienstete der
Stadtwerke Bochum sind ebenfalls in den Einsatz eingebunden und
bemühen sich um die Beseitigung des entstandenen Schadens.
Ergänzung vom 05.10.2007:
Wie bereits berichtet brach in der Nacht zu
Donnerstag, gegen 00.20 Uhr, im Dachgeschoss eines an der Hattinger
Straße 774 gelegenen Wohn- und Geschäftshauses ein Feuer aus, das
einen erheblichen Sachschaden verursachte.
Am heutigen Vormittag untersuchte ein Brandsachverständiger den
Tatort. Er stellte fest, dass der Brand entgegen erster Vermutungen
nicht durch einen technischen Defekt verursacht wurde. Vielmehr
entstand das Feuer durch einen fahrlässigen Umgang mit einer offenen
Flamme, in diesem Fall einer Kerze. Die weiteren Ermittlungen in
diesem Fall dauern an.
Texte: Polizeipressestelle Bochum